DGMKG Qualität

Es geht um Ihr Gesicht

Es gibt verschiedene medizinische Fächer, die sich unter anderem der Gesichtschirurgie widmen. Aber es gibt nur eines, das ganz darauf spezialisiert ist. Und das ist die Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie. Der Facharzt für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie erwirbt seine hohe Kompetenz speziell für die Behandlung der komplexen Gesichts- und Kieferstrukturen. Seine Ausbildung beinhaltet das Studium der Humanmedizin und der Zahnmedizin sowie eine fünfjährige klinische Facharztweiterbildung in einer Spezialklinik. Dabei erlernt der Arzt das gesamte Spektrum der Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie in Theorie und Praxis. Daran anschließend kann er nach einer zweijährigen Weiterbildung die Zusatzbezeichnung „plastisch-ästhetische Operationen“ erlangen.

Diese hohe Qualifikation macht den Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen zum ersten Ansprechpartner für Diagnostik und Therapie nahezu aller Erkrankungen, Verletzungen, Fehlbildungen oder Veränderungen im Gesicht. Dabei nutzen die Spezialisten heute hochmoderne bildgebende Diagnostik und Computertechnik.

Neben den klassischen Aufgabenfeldern wie Behandlung von Fehlbildungen, Tumoren und Entzündungen sowie Unfall-, Rekonstruktions-, Parodontal- und zahnärztlicher Chirurgie machen die verschiedenen gebündelten Kompetenzen des Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen ihn zum Spezialisten für moderne Aufgabenfelder wie zum Beispiel Ästhetische Gesichtsoperationen (Profil-, Nasen-, Lidkorrekturen, Facelift, Gesichtsdesign und Unterspritzungen), Schlafmedizin und die dentale Implantologie. Insbesondere hier (mehr als 50 % aller Zahnimplantate werden in Deutschland von MKG-Chirurgen gesetzt!) hat sich die Verzahnung von zahnmedizinischer sowie chirurgischer Kompetenz (Knochen- und Weichteilmanagement) als besonders vorteilhaft erwiesen. Diagnostik, Behandlungsplanung sowie die Implantation und möglicherweise erforderliche Aufbaumaßnahmen am Kieferknochen erfolgen auf dem aktuellen Stand der medizinischen Forschung.