Radiofrequenz

Entfernung der Rachenmandeln und Lifting des Gaumensegels

Bei vergrößerten Rachenmandeln kann die Atmung durch deren operative Entfernung erleichtert werden. Bei einer erschlafften, flatternden Gaumensegelmuskulatur und Rachenwand stehen heute jedoch moderne Verfahren für eine schonende minimal invasive Behandlung zur Verfügung. Dazu zählt vor allem die so genannte Radio­frequenzablation. Bei dieser Methode wird mit einer speziellen Sonde im weichen Gaumen ein Plasmafeld erzeugt, das eine Schrumpfung des Gewebes bewirkt. Dadurch können Gaumensegel, Rachenwand sowie auch der Zungengrund ohne Schnitte und Gewebeentfernung gestrafft werden. Die Wirkung der ambulanten Behandlung stellt sich innerhalb von vier bis sechs Wochen ein. Sollte das Flattern nach einmaliger Behandlung noch nicht ganz verschwunden sein, kann sie problem­los wiederholt werden. In örtlicher Betäubung stellt dies für den Organismus keine wesentliche Belastung dar. Bei umfassenderen Maßnahmen im Bereich des Gaumen­segels der Rachenwand bzw. des Zungengrundes empfiehlt sich jedoch die Durchführung in Allgemeinnarkose.