Profilkorrektur

Kieferchirurgie – für ein harmonisches Profil

Die Attraktivität eines Gesichtes hängt von den harmonischen Proportionen des Gesichtsprofils ab. Fehlentwicklungen der knöchernen Strukturen können die Harmonie des Gesichtes stark beeinträchtigen. Besonders gravierend sind Kiefer­fehlstellungen. Ober- oder Unterkiefer stehen zu weit vor oder zurück und das Kinn scheint zu lang oder zu kurz geraten. Das Gesicht wirkt disharmonisch. Außerdem greifen auch die Zahnreihen nicht richtig ineinander. Kieferfehlstellungen können deshalb auch eine Reihe von funktionellen Problemen verursachen, zum Beispiel das Sprechen, Kauen und Schlucken erschweren oder die Nasenatmung beeinträchtigen. Rein „kosmetisch“-operative Maßnahmen wie die Korrektur der Kinnspitze sind deshalb hier aus ästhetischer wie auch aus funktioneller Sicht unzureichend. Der Mund-Kiefer-Gesichtschirurg kann dagegen mit anspruchsvollen, aber gleichzeitig wenig belastenden, minimal-invasiven Methoden die Kiefer korrekt positionieren und das Problem somit ursächlich lösen. Für diese so genannte Dysgnathie-Chirurgie ausgebildet sind ausschließlich MKG-Chirurgen. Ober- bzw. Unterkiefer können dabei nicht nur nach vorne oder nach hinten verschoben werden, sondern auch in ihrer Höhe und Breite verändert werden. So lassen sich Gesichtsprofil und die Kiefer­funktion unabhängig vom Alter dauerhaft harmonisieren.

Wenn die Kiefer- und Bisslage völlig normal entwickelt ist, kann eine reine Kontur­plastik (Kinn, Jochbein) zum gewünschten Erfolg führen. Mit den speziellen Knochen­verlagerungs- oder Aufbautechniken der Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie können Anteile des Gesichtsschädels verkleinert oder vergrößert werden, ohne den Knochen durch starke Reduktion zu schwächen oder Fremdmaterialien einbringen zu müssen. Die Techniken der skelettverlagernden Operation sind auch Basis der Behandlung von schweren schlafbezogenen Atmungsstörungen.